OpenSchoolMaps & OpenStreetMap beim virtuellen OpenEducation Day (Samstag, 25. April 2020) kennen lernen!

OpenSchoolMaps – Kurzreferat


Größere Karte anzeigen

Das Kurzreferat stellt OpenSchoolMaps vor und verweist auf die vorhandenen Materialien zu OpenStreetMap und zur (Geo-)Visualisierung.
OpenSchoolMaps ist ein Projekt zur Förderung offener Karten und Kartendaten. Es hat im Rahmen der DINAcon 2019 den “Best Open Education Project”-Award erhalten.
OpenSchoolMaps richtet sich vor allem an Lehrpersonen und Selbstlernende. Es ist eine Webapplikation mit didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien (v.a. PDF-Dokumente) zum Herunterladen. Dabei werden vornehmlich offene Daten von OpenStreetMap, Open Source-Software und freie Services eingesetzt.
Siehe auch den gleichnamigen Workshop am Nachmittag.

Referent
Stefan Keller ist Full Professor an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Er leitet das Geometa Lab und unterrichtet Data Engineering (Datenbanksysteme) und Data Analytics sowie Geoinformationssysteme. Er beteiligt sich gerne an innovativen Open Source-, Open Data-, Open Science- und Open Education-Projekten.

https://openschoolmaps.ch/

Link zur Veranstaltung

 

siehe auch Lorenz Möschler (PH FHNW imedias) beim OpenEducationDay mit www.schoolmaps.ch, welches vermehrt für die Primar- und Sek 1 Stufe gedacht ist, im 2018:

map.geo.admin.ch im Unterricht (Lorenz Möschler imedias PH FHNW)




Für die Sek I & II: “Das SwissGeoLab – Ein mobiles Unterrichtslabor!”

SwissGeoLab

Das SwissGeoLab ist ein mobiles Unterrichtslabor, das Einblick in die Welt der Geomatik geben will. Es richtet sich in erster Linie an Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufen I und II und besucht interessierte Schulen in der ganzen Schweiz.

Sandhaufen, mit projizierten Höhenlinien. Diese passen sich der Form des Sandes an, wenn diese sich ändert.
Das Experiment«Sandkasten» mit den Höhenkurven

 

 

Was ist Geomatik? Wo sind die Berührungspunkte mit der Geographie, der Physik, der Informatik oder den Karten, die wir zur Orientierung gebrauchen? Das mobile Schweizer Geomatik-Labor SwissGeoLab gibt auf spielerische Art Antworten auf diese Fragen – dank praktischen Experimenten, die in erster Linie für Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufen I und II entwickelt wurden. Diese Experimente lassen sich in die folgenden 6 Themen einteilen:

  • Orientierung im Raum
  • Sandkasten
  • Reise in die Vergangenheit
  • 3D-Modell
  • Grossvaters Fotoapparat
  • Geolokalisierung

Foto vom swisstopo -Slideset / Stand: April 2019

Die Experimente, die im Rahmen dieser Themen angeboten werden, stellen typische Situationen in den Geomatikberufen dar und werfen ähnliche Fragen auf wie mehrere klassische Fächer jedes Lehrplans – z.B. Informatik, Mathematik, Geografie oder auch Geschichte.

Der Inhalt des mobilen Labors wurde von der Haute École d’Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud (HEIG-VD), den ETHs Lausanne und Zürich und swisstopo gemeinsam entwickelt. Die anderen Partner des Projekts sind die Konferenz der kantonalen Katasterdienste (CadastreSuisse), die Fachhochschule Ostschweiz (FHO), der Verband der Ingenieur-Geometer Schweiz (IGS) und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

Weitere Details über die vorgeschlagenen Experimente und das Vorgehen, um SwissGeoLab für Ihre Schule zu buchen, finden Sie unter dem untenstehenden Link.

Link zum SwissGeoLab auf www.swisstopo.admin.ch




(Haupt-)Baumarten auf map.geo.admin.ch

Importieren Sie Daten Dritter/eigenen Daten in den Kartenviewer des Bundes

Copyright: /shutterstock.com

 

Das Beispiel: (Haupt-)Baumarten auf map.geo.admin.ch

Der Import eigener Daten in map.geo.admin.ch: Link

Um eine eigene Karte zu erstellen siehe auch die Materialien für Fortgeschrittene auf OpenSchoolmaps.ch: Link

QGIS: Link

 




Exkursion: Kanton Jura per Pferd und mit der Eisenbahn

Ideenskizze Juraexkursion “Eisenbahn & Pferd” :

Der Lehrer zeigt dieses Video: link

1.) Überblick über den Kanton Jura auf map.geo.admin.ch:  Die Lehrperson verschafft sich mit den SuS einen Überblick über den Kanton indem sie map.geo.admin.ch aufruft und die Kantonsgrenzen in der Suche eingibt:

Die Lehrperson verschafft sich mit den SuS einen Überblick über den Kanton und weiss wie gross die Fläche des Kantons ist, was die grössten Städte im Kanton Jura sind! Fals eine Schulwebseite für Exkursionen besteht kann diese genutzt werden um einen Ausschnitt aus map.geo.admin.ch in die Exkursionwebseite einzubetten:

 

2.)  Anfahrt via ÖV: nun wird der Layer ÖV Haltestellen und Eisenbahn Swiss TLM  von der Lehrperson angeschaltet. Die SuS sehen wie sie in das Gebiet anfahren könnten:

 

Siehe auch die Lokalbahn des Jura: Chemins de fer du Jura: Link 

Geschichte der Lokalbahn: die Sus erkennen wozu die Lokalbahn heute am häufigsten gebraucht wird:

Mit den Eröffnungen verschiedenster Bahnlinien existierten Ende der 1930er Jahren vier Bahngesellschaften im Kanton Jura. Die SuS schauen auf der Applikation “Zeitreise Kartenwerke” wie sich die Strecke verändert hat und ab wann diese auf der Karte als Eisenbahnlinie existiert:

Um dringend notwendige Modernisierungen durchführen zu können, fusionierten die im Berner Jura ansässigen Bahnen zur neuen Chemins de fer du Jura.
Aufgrund des schlechten Zustands der Infrastruktur musste 1948 kurzzeitig sogar die Strecke Glovelier – Saignelégier stillgelegt werden. Mit der anstehenden Sanierung wurde die Strecke von Normal- zu Schmalspur umgebaut, so dass im Jura ein ausgedehntes, zusammenhängendes Schmalspurnetz entstand. In den 50er Jahren wurde sogleich der elektrische Betrieb eingeführt und neues Rollmaterial beschafft.
Die cj sind nach wie vor im Güterverkehr tätig. Dabei werden auf dem Schmalspurnetz Normalspurwagen mit Rollschemel befördert. Dies sogar in reinen Güterzügen. Einen grossen Teil des Güterverkehrs machen die Kehrrichttransporte von Tavannes und Glovelier nach La Chaux-de-Fonds aus. Auf der Normalspur bringt die Sanierung der Sondermülldeponie einen beachtlichen Verkehr nach Bonfol.
Die cj bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein La Traction regelmässig historische Dampffahrten im Jura an.

Die SuS entscheiden in “Siagnelégier” auszusteigen und verschaffen sich über das amtliche Strassenverzeichnis und das Luftbild (Swissimage) einen Überblick über den Ort. Sie entdecken im Ort Karten und werden angehalten diese zu interpretieren:

Sie werden die Exkursion am 11. August machen und erkennen, dass an diesem Tag der “Marché Concours” ist.

Video zum Event

Die SuS bewegen sich zum zentralen Platz:

Dort erkennen sie schon auf dem Luftbild “40 Jahre Jura” von 1974 an. Die SuS können nun den geschichtlichen Hintergrund des Platzes und Kantons erörtern: Link

siehe auch: Link

3.) Die SuS sehen das Pferderennen am Marché Concours und entscheiden sich auf einem der Wanderreitpfade die Exkursion via Pferd weiter fortzusetzen. Dafür zeichnen sie ihren Trail in map.geo.admin.ch mit der Funktion Zeichnen und Messen ein und suchen sich Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten mit Pferdeboxen. Auch diese werden auf map.geo.admin.ch eingezeichnet: Link

Reitwegtouren des www.aref.ch: Link 

Jugendlager mit Pferden z.B. über Cattin Robert: Boxen, Planwagen, Jugend- und Themenlager

bzw. für Menschen mit wenig Reiterfahrung: Le Jura a cheval

siehe auch die Winterreitwege: Link

Alternativ Schulangebote via Fahrrad hier: Link

“SchweizMobil – Mountainbikeland Schweiz:

Die Sus sollen vergleichen, welchen Wegen die Reitwege des Jura entsprechen, dazu kauft die Lehrperson eine Reitkarte (Druckkarte) oder benutzt diese des AREF (Link):

 

4.) Die SuS kehren zurück über den Kanton Neuenburg nach Bern – sie halten am Vue des Alpes und erkennen über die Funktion 3D auf map.geo.admin.ch, welche Berge das Alpenpanorma am “Vue des Alpes” zeigt:




OpenSchoolmaps.ch für die Sek. und Gymnasialstufe (Prof. Stefan Keller, HSR Hochschule für Technik Rapperswil)

Sie hatten schon immer Lust GIS professionel im Unterricht einzusetzen oder mehr über offene Karten und GIS zu erfahren, sich selber eine StoryMap zu basteln mit “offenen” (wahrscheinlich kostenfreien/oder kostenbefreiten) Karten, dann sind Sie bei OpenSchoolMaps genau richtig:

Kennen Sie schon #OpenSchoolMaps – das kleine E-Learning-Projekt zur Förderung offener Karten im Unterricht?

Openschoolmaps.ch

#OpenSchoolMaps ist ein junges Projekt zur Förderung offener Karten im Schweizer Geografie- und Informatik-Unterricht (v.a. Sekundar- und Gymnasialstufe). Dabei werden vornehmlich offene Daten von #OpenStreetMap eingesetzt. Sowohl die Karten und Karten-Daten als auch die Lehr- und Lernmaterialien dazu werden als Open Educational Resource (OER) bereitgestellt, so dass jeder zu ihnen beitragen, sie frei (auch ausserhalb des Unterrichts) nutzen und weitergeben kann und darf. Website: [www.openschoolmaps.ch]

Es ist auch zum Selbststudium für Interessierte und Einsteiger geeignet.

Folgende Arbeitsblätter sind zurzeit verfügbar:

* OpenStreetMap (OSM.org) als Kartenviewer
* OpenStreetMap bearbeiten
* Mit dem Karteneditor uMap einen Lageplan, eine Story-Map oder eine Online-Karte erstellen
* Einführung in QGIS 3 und GIS allgemein

Weitere Unterrichtsmaterialien werden demnächst dazu kommen.

P.S. An der WikiCon 2018 wurde gezeigt, wie man OpenStreetMap Karten in Wikipedia und Wikivoyage einbindet: [Zum WikiCon 2018-Vortrag mit PDF-Download].

Bei Fragen gerne auch an Prof. Stefan Keller (HSR)




Tipp: Webseite “Arbeitsplatz Erde”

Arbeitsplatz ErddeArbeitsplatz-Erde

Geomatik passt zu mir weil,

  • ich Interesse habe an Erd- (Geo-) wissenschaften, Computern und Technik
  • ich möchte helfen, unseren Lebensraum zu gestalten und nachhaltig zu nutzen
  • ich verfüge über räumliches Vorstellungsvermögen
  • ich bringe ein mathematisches / bzw. technisches Grundverständnis mit

weitere Gründe unter: Link

Studienwege

Jobportraits 

Jobportrait: Jörg Amsler / ehem. Leiter Fachbereich Meliorationen im Bundesamt für Landwirtschaft

Jobportrait: Dr. Fridolin Wicki / Direktor Bundesamt für Landestopografie

Jobportrait: Stefan Osterwalder /Geometer und Geschäftsführer eines Ingenieur- und Vermessungsbüros

 

Weiterführende Informationen zum Thema:

Das “SwissGeoLab”: Ihre Schule entdeckt die Welt der Geomatik mit dem SwissGeoLab

Cs0pJBUW8AA80pF

Es gibt verschiedene Wege, die zum eidgenössischen Patent als Ingenieur-Geometer führen. Unabdingbar ist ein Hochschulabschluss (ETH-, Uni- oder FH-Master) – Studiengang: Ingenieur-Geometer

 

Studium an der ETHZ: “Chair of Geosensors and Engineering Geodesy” (ETHZ)

ETHZ

The chair of Geosensors and Engineering Geodesy educates students of Geomatics and planning, civil engineering and regular officers in a variety of over 15 courses. Theses courses cover lectures, exercises, field courses and seminars on the topics:

  • Cadastral and Engineering Geodesy
  • Stake Out and Check Survey
  • Leveling and Height Determination
  • Parameter estimation and statistics
  • Geodetic Monitoring
  • Global Navigation Satellite Systems (GNSS)
  • Multi-Sensor-Systems for Positioning and Navigation

Beispielprojekte ETHZ:

Heritage

Photorealistic visualization of cultural heritage sites based on 3D point clouds and images

 

Ski

Experimental comparison of GNSS-based and camera-based systems for 3D analysis of dynamics in alpine skiing

 

 

IglooVillage

Igloo Village Zermatt

 

 

 

 

siehe auch:

ETHZ

 

Beispielprojekt:

image.imageformat.fullwidth.535893460

 

Beispielprojekt:

image.imageformat.fullwidth.1028325756

 

Beispielprojekt:

image.imageformat.textsingle.837151488ECOPOTENTIAL

 

 

Beispielprojekt:

MATS

 

Beispielprojekt:

image.imageformat.fullwidth.1739216520GNSS Remote Sensing

 

 

 

Beispielprojekt:

3DScene

 

Beispielprojekt:

Dam

 

 

Sowie weitere Professuren am “Department Bau, Umwelt und Geomatik” der ETHZ