Ideenskizze: Wieviel Eis hätte ich über meinem Kopf gehabt

Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Eis über unseren Köpfe während des letzteiszeitlichen Maximums (LGM) war. Die grösste Gletscherausdehnung in der Schweiz war während des Höhepunkts der letzten Eiszeit vor rund 24`000 Jahren. Aufbau und Rückschmelzen der Gletscher sind Ausdruck bedeutender klimagesteuerter Umweltveränderungen in der jüngeren erdgeschichtlichen Vergangenheit.

Um das Ausmass der Vergletscherung zu bestimmen, reicht es aus, auf der aktuellen Karte ein Ort zu bestimmen, seine Höhe abzulesen und danach in der maximale Eiszeitkarte zu wechseln und anhand der Isohypse die Höhe der Gletscheroberfläche abzulesen.

Beispiele für Lektion :
A) Mathematik (Differenz suchen)

Definieren der heutigen Höhe

Laden der Karte letzteiszeitlichen Maximum

Differenz zu Gletscheroberfläche vor 24’000 Jahren von 2000 müM zu Chur heute 585müM =1415 m!

 

B) Geschichte

Wo waren die Eiszeiten? Wieso ist die Region Basel während der letzten Eiszeit eisfrei gewesen?

Nunataker: Berge die über die Gletscher hinausragten – wie zum Beispiel die Churfirsten – sind heute sehr gut im Luftbild sichtbar: Sie weisen keine Gletscherschleifspuren auf.

Geografie

Konzept der Höhenlinien erklären zum Beispiel Anhand der durch den Gletscher geformten Drumlin Ruetschberg

Dazu mittels der Messenfunktion das Profil darstellen

profil

Höhenprofil von Golfacher nach Hasenacher

 

Die 3D Funktion hilft ebenfalls, die Höhenlinie zu zeigen: dazu muss zusätzlich die Karte LK 25 hinzugefügt werden, da der Standardhintergrund in 3D keine Höhenlinie hat.

 

Le glaciazioni

Quanto ghiaccio avrei avuto sopra la testa




Praxistest Quadrokopter – über den Dächern von Solothurn

Der erste Praxistest mit der Phantom 3 hat erstaunlich gut funktioniert. Wir haben sehr viel gelernt und es lässt sich für das nächste Mal einiges optimieren. Aber: der Quadrokopter bietet mehr Möglichkeiten als Anfangs gedacht. Sicher steht die Betrachtung der Welt weiter ganz vorne bei den Möglichkeiten. Da sich mit der Phantom 3 aber unglaublich ruhige Kamerafahrten machen, eignet er sich auch für LibDubs, Sport und verschiedene kreative Tätigkeiten. Wir bleiben auf jeden Fall dran.

AufnahmePhantom3.JPG

Was hat sich bewährt?

  • Gemeinsames Auspacken der Drohne – benennen der Teile.
  • Schrittweise den Quadrokopter steigen lassen und dabei die Lernenden steuern lassen.
  • Referenzlinie bestimmen um damit dann mit den Luftbildern Berechnungen machen zu können.
  • Die Lernenden die Kraft der Drohne spüren lassen.
  • Die Drohne hoch aufsteigen lassen (max. 150m, da sich das Gebiet in einer erweiterten Zone um den Flugplatz Grenchen befindet, siehe auch map.aviation.admin.ch) und die Lernenden nach bekannten Gebäuden suchen lassen. Wichtig ist, dass die Drohne immer in Sichtweite bleibt und nicht über Menschenansammlungen fliegt.

Was lernen wir aus dem Praxistest

  • Gruppengrösse mit acht Kindern ist das obere Maximum, damit die Lernenden auch selber was steuern können.
  • Drohnenflug auf mehrer Tage verteilen und mit z.B. den alten Karten von map.geo.admin.ch vergleichen lassen.
  • Referenzpunkte selber herstellen (z.B. Meterquadrat)
  • Der Drohnenflug didaktisch einbetten.
  • Freiwillig Super User bestimmen, die sich an einem freien Nachmittag die Bedienung der Drohne selber aneignen und z.B. einen Flugschein machen müssen. Diesen könnten Sie z.B. auch bei imedias machen.

Im Vergleich zum oberen Bild noch das Luftbild von swisstopo:

LuftbildSolothurn




Unterrichtsskizze: Sich Flächen vorstellen

Vorstellungen von Flächenmassen

In allen Mathematiklehrmitteln kommt die Berechnung von Flächen, deren Masseinheiten und Umwandlungen vor. Dabei ist die Vorstellung von der Grösse von Flächen eine ideale Voraussetzung, um diese Anforderungen zu bewältigen. Der Kartenviewer kann helfen, eine Vorstellung von der Grösse von Flächen aufzubauen.

Beispiel: Vergleich von 100 m2 zu 10’000 m2

 

Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, Mathematik mit Geschichte und Geografie zu verbinden, indem historische Karten mit heutigen verglichen werden.

Beispiel: Zunahme der Stadtfläche von Solothurn.

Zuerst wird in einer aktuellen Karte die Fläche eines Ortes eingezeichnet.

Danach wird eine historische Karte gewählt und die Fläche des historischen Ortes eingezeichnet. Anschliessend können die beiden Flächen verglichen werden.

Zyklen: 2 und 3

Herausforderung: Nicht selbsterklärend -Wahl und Bedienung der Tools.

Hilfen: Messen, historische Karten anzeigen

 




Ideenskizze: Daten aus einer Tracking App in den Kartenviewer integrieren

Der kostenlose Schrittzähler Moves protokolliert die Anzahl täglich zurückgelegten Schritte sowie mit dem Fahrrad / Auto / Zug gefahrene Strecken. Die gesammelten Daten lassen sich einfach exportieren und in den Kartenviewer von map.geo.admin.ch integrieren.

Die Anwendung erkennt automatisch, ob man gerade sitzt, Fahrrad fährt oder sich in einem Transportmittel fortbewegt. Darüber hinaus zeigt die App dem Läufer auf einer Karte an, welchen Weg er gegangen ist und welche Strecken er zurückgelegt hat. Am Ende eines Tages können sich Anwender zudem eine Art Tagebuch ihrer Aktivitäten anzeigen lassen. So sieht man grafisch dargestellt, wann man das Haus verlassen hat und wie viel, wie lange und in welcher Form man sich den Rest des Tages über bewegt hat.

Moves

Der Export läuft einfach über die Homepage der App.  Der Nachteil ist allerdings, dass man dazu einen Account erstellen muss und nur alle 24h einen Export vornehmen kann.

 

Die App Moves ist nun veraltet (im 2015 funktionierte diese noch), aber ich denke ihr findet andere Tracking Apps, welche ihr nutzen könnt!