www.geodienste.ch – Kantonale Geodaten an einem Ort! – unter anderem auch die Gefahrenkarten der Kantone!

Geodienste sind raumbezogene Webdienste, die Geodaten in strukturierter Form zugänglich machen. Mittels Geodiensten können geografische Informationen übers Internet vernetzt und Daten visualisiert oder ausgetauscht werden. 

Über www.geodienste.ch, können unter anderem die Gefahrenkarten als Geodienst bezogen werden könnten. Gefahrenkarten zeigen, wo in der Schweiz Siedlungen und Verkehrswege durch Hochwassergefahren, Rutschungen, Sturzprozesse und Lawinen bedroht sind. Zudem geben sie Auskunft über die zu erwartenden Intensitäten (Ausmass) und die Wahrscheinlichkeit, mit der das Ereignis eintreten kann (Webseite: www.geodienste.ch). Diese existieren so auf map.geo.admin.ch noch nicht. Unten eine Einleitung wie diese dennoch in den Webviewer eingebunden werden können:

Bild: Screenshot Webseite www.geodienste.ch mit eigenen Anpassungen (gelb)

Welches ist das Angebot unter geodienste.ch?

Unter geodienste.ch bieten die Kantone Geobasisdaten an. Das Angebot umfasst schweizweite, strukturell harmonisierte und aggregierte Geodaten und -dienste in den Formaten WMS, WFS, ESRI Shapefile, GeoPackage und INTERLIS.

Bild: Präsentation Mirjam Zehnder (IKGEO)

 

Soweit ich es verstanden habe werden Daten der Kantone angeboten und über das Portal www.geodienste.ch abgegeben einzeln, aber auch teilweise in aggregierter Form. Aggregiert bedeutet, dass die Kantone evtl. Geodaten in unterschiedlichen Formaten haben und diese dann zusammengestellt werden. Diese Arbeit ist wertvoll und sinnvoll, da so die Geodaten als Ganzes betrachtbar und nutzbar sind. Was auf der Webseite www.geodienste.ch auch ersichtlich wird, dass diverse Kantone ihre Geodaten noch nicht parat haben (im Aufbau). Manche sind frei verfügbar, manche evtl. kostenpflichtig. Bei einigen Kantonen und Gemeinden gibt es für den Datensatz noch keine Geodaten. Ziel wird es wohl sein, dass auch von den Gefahrenkarten irgendwann einen harmonisierten und aggregierten (Geo-) Datensatz zum komplettbetrachten und nutzen vorliegt:

 

Screenshot: Webseite: www.geodienste.ch

 

Wie aktuell sind die angebotenen Geodienste bzw. Geodaten unter geodienste.ch?

Die zuständigen Stellen der Kantone stellen die Aktualität der in den Geodiensten vermittelten Geobasisdaten sicher. Die publizierten Geodienste entsprechen somit dem Stand der zugrundeliegenden und veröffentlichten Geodaten des Kantons, wenn nicht anders vermerkt. Der Zeitstand der letzten Publikation ist in den Detailinformationen der kantonalen Angebote (https://www.geodienste.ch/services/[topic]/[Kantonskürzel]) ersichtlich.

Sind die Angebote zugriffsgeschützt?

Die Geodaten und -dienste weisen eine der möglichen Zugriffskategorien auf:

  • Frei verfügbar
  • Registrierung erforderlich
  • Freigabe erforderlich
  • im Aufbau
  • nicht vorhanden

Die zuständigen Stellen der Kantone pflegen das Angebot und definieren die Zugriffsmöglichkeiten der Kunden.

Für den Bezug von Daten und Diensten mit Zugriffskategorie «Registrierung erforderlich» und «Freigabe erforderlich» müssen Sie sich registrieren und anmelden.

Bei der Zugriffskategorie «Freigabe erforderlich» ist zusätzlich die Freigabe durch den betroffenen Kanton nötig.

Bild aus der Präsentation von Mirjam Zehnder (IKGEO)

 

Geodienste in map.geo.admin.ch einbinden (siehe auch unsere Hilfe):

 

Screenshot aus der Präsentation von Mirjam Zehnder (IKGEO)

Wer mehr über das Angebot wissen will und wie die Geodienste der interkantonalen Stelle genutzt werden könnten auf dem Kartenviewer: Mirjam Zehnders Präsentation vom 02.07.2019

 




Geoinformation und Digitalisierung – Blogbeitrag Ralph Straumann (EBP Schweiz AG)

Zum Verständnis der (kantonalen, aber auch anderen) Geoinformation, ihres Wirkens, ihrer Organisation und ihrer Prozesse im Umfeld der Digitalisierung

Link

 

Autor: Ralph Straumann (EBP Schweiz AG)

Ursprung: Blog EBP Schweiz AG

EBP Schweiz AG – Standorte weltweit: Schweiz, Chile, Brasilien, China, USA

 




Wo wohnen unsere Bundesräte und Bundesrätinnen?

Der Bundesrat bildet die Landesregierung der Schweiz. Er besteht aus sieben Bundesräten/Bundesrätinnen. Sie sind für vier Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist möglich und üblich. Die Aufgaben des Bundesrats sind in sieben Bereiche (= Departmente) aufgeteilt. Ein Bundesrat/eine Bundesrätin leitet ein Department (ECHO, Informationen zur Schweiz, 2018, S. 10). 

Wo wohnen unsere Bundesräte und Bundesrätinnen?

(Wohnorte unter Vorbehalt – es kann sein, dass die schnelle Internetrecherche veraltete Wohnorte ergeben hat) Zeichnen und Messen auf map.geo.admin.ch

Der Bundesrat hat am 10. Dezember 2018, in seiner neuen Zusammensetzung, die Verteilung der sieben Departemente vorgenommen und die Stellvertretungen geregelt.

Die Verteilung wurde im Kollegium wie folgt beschlossen:

  • Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA):
    Bundesrat Ignazio Cassis
    Stellvertretung: Bundesrat Ueli Maurer
  • Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)
    Bundespräsident Alain Berset
    Stellvertretung: Bundesrat Ignazio Cassis
  • Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)
    Bundesrätin Karin Keller-Sutter
    Stellvertretung: Bundesrätin Simonetta Sommaruga
  • Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
    Bundesrätin Viola Amherd
    Stellvertretung: Bundesrat Guy Parmelin
  • Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD)
    Bundesrat Ueli Maurer
    Stellvertretung: Bundespräsident Alain Berset
  • Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
    Bundesrat Guy Parmelin
    Stellvertretung: Bundesrätin Karin Keller-Sutter
  • Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
    Bundesrätin Simonetta Sommaruga
    Stellvertretung: Bundesrätin Viola Amherd

Die Bundesrätinnen und Bundesräte diskutieren die Verteilung der Departemente und fällen den Entscheid, wer welches Departement übernimmt. Die Mitglieder des Bundesrats äussern sich in der Reihenfolge der Anciennität zur Departementsverteilung. Der Beschluss zur Departementsverteilung wird gemeinsam im Kollegium getroffen. Link




Föderalismus auf map.geo.admin.ch

Die Schweiz ist ein Bundesstaat. Die 26 Kantone sind die Teilstaaten, sie bilden zusammen die Schweiz. Die Kantone sind grundsätzlich souverän solange ihre Eigenständigkeit nicht durch die Bundesverfassung eingeschränkt wird. Man nennt diese Staatsform auch föderalistisch. Konkret bedeutet der Schweizer Föderalismus: Aufgaben, die im Gesamtinteresse liegen, z.B. die Aussenpolitik und die Landesverteidigung, übernimmt die Eidgenossenschaft. Andere Aufgaben wie das Polizeiwesen löst jeder Kanton selber.

Der föderalistische Staatsaufbau der Schweiz ist dreistufig: Bund – Kantone (26) – Gemeinden. Die 2222 Gemeinden des Landes sind mit zahlreichen Kompetenzen ausgestattet und erfüllen wichtige Aufgaben. Sie besitzen aber nur soviel Eigenständigkeit, wie dies der Bund und der Kanton bestimmen. In der Regel wird der Gemeinde ein Grossteil ihrer Aufgaben vorgeschrieben.

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Grafik aus “Der Bund kurz erklärt” 2018, S. 12

Wie der Bund und die Kantone verfügen auch die Gemeinden über eine Verfassung (die Gemeindeordnung) sowie gesetzgebende und ausführende Behörden. In kleineren Gemeinden bildet die Gemeindeversammlung, eine Zusammenkunft der Stimmbürger und Bürgerinnen. In grösseren Gemeinden übernimmt ein vom Volk gewähltes Parlament diese Rolle (Die Schweiz verstehen, 2018, S. 32/33).

  • Bundesaufgaben: Aussenpolitik, Geldpolitik, Militär, Zoll, Wirtschaftspolitik
  • Kantonsaufgaben: Schulwesen, Gesundheitswesen, Bauwesen, Polizei
  • Gemeindeaufgaben: Einwohnerkontrolle, Organisation der Volksschule, Feuerwehr, Wasser- und Elektrizitätsversorgung

Die Bundesgrenze auf map.geo.admin.ch, sowie Daten vieler Bundesämter auf map.geo.admin.ch (unter Themen!):

Kantonsgrenzen auf map.geo.admin.ch und die Daten der Kantone:

Gemeindegrenzen auf map.geo.admin.ch:

Wussten Sie das?

  • In der kleinsten Gemeinde (Corippo, TI) leben 13 Menschen, in der grössten Zürich rund 400.000.
  • Jedes Jahr gibt es wegen Fusionen rund 30 Gemeinden weniger

Mehr hierzu auf “Der Bund kurz erklärt”, 2018 S. 13