Hoch hinaus, steil bergauf : Weiterführende Aufgaben zum mathbuch3+

In der Lernumgebung 6 vom mathbuch 3, bzw. die Lernumgebung 7 des mathbuch 3+ (Niesenbahn) werden verschiedene Aufgaben zur Steigung, Massstabsrechnung, Profilzeichnung und weiteren mit der Geografie verwandten Themen bearbeitet. Die Unterrichtseinheit bezieht sich jedoch auf die Niesenregion. Mit dem Kartenviewer können die Übungen der Lernumgebung auf ein oder mehrere Gebirge transferiert werden, zu welchem die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Bezug haben.

Zielsetzungen/ Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • üben den Umgang mit dem Kartenviewer und lernen dabei das Umsetzen von mathematischen Aufgabenstellungen in einer digitalen Karte.
  • erproben und lernen die sinnvolle Anwendung des Kartenviewers und können ihre Ergebnisse im Bezug zur mathematischen Fragestellung kritisch betrachten und überprüfen.
  • können Begriffe wie “Projektion“, “Höhendifferenz“, “Luftlinie“ und “Profil“ mit Hilfe des Kartenviewers erklären und graphisch darstellen.
  • können Koordinaten und entsprechende Höhenangaben aus der Karte herauslesen (vergleiche Aufgabe 3 im mathbuch3+)

Voraussetzungen

Falls die SuS das erste Mal mit dem Kartenviewer arbeiten, sollte die Lehrperson die wichtigsten Funktionen präsentieren oder die SuS an einem einfachen Beispiel erkunden lassen (z.B. Unterrichtsidee Mein Schulweg).

Mögliche Aufgaben-/Fragestellungen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • suchen drei (ihnen bekannte) Berge, die höher als 2000 m ü. M. sind, bei welchen eine Bahn zum Gipfel fährt.
  • recherchieren, um welche Arten von Bahnen es sich handelt. (Tipp: mit Hilfe der Daten zu den ÖV-Haltestellen)
    bildsm1
  • berechnen die Höhendifferenz zwischen Tal- und Bergstation.
  • berechnen die durchschnittliche Steigung.
  • erstellen das Profil ihrer Bahn erstellen und lesen daraus Informationen (z.B. steilste Teilstrecke).bildsm2
  • suchen mögliche Wanderrouten auf den Berggipfel und vergleichen dieses mit der Bahnstrecke  (Länge, durchschnittliche Steigung, benötigte Zeit usw.)
  • wählen zwei Punkte auf dem Profil aus und bestimmen, ob  dazwischen eine Sichtverbindung besteht (vergleiche Aufgabe 5 der LU 6 mathbuch 3+)

Materialien für den Unterricht

Weiterführende Ideen

  • Die SuS können eigene Aufgabenstellungen erfinden und mit Hilfe des Kartenviewers lösen.
  • Der Kartenviewer könnte auch zur Bearbeitung einer sogenannten Fermi-Frage einbezogen werden.
  • In der Mathematik ergeben sich weitere Möglichkeiten zum Einsatz des Kartenviewers, z.B. zur Veranschaulichung von verschiedenen Flächeneinheiten.



Ideenskizze: Wieviel Eis hätte ich über meinem Kopf gehabt

Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Eis über unseren Köpfe während des letzteiszeitlichen Maximums (LGM) war. Die grösste Gletscherausdehnung in der Schweiz war während des Höhepunkts der letzten Eiszeit vor rund 24`000 Jahren. Aufbau und Rückschmelzen der Gletscher sind Ausdruck bedeutender klimagesteuerter Umweltveränderungen in der jüngeren erdgeschichtlichen Vergangenheit.

Um das Ausmass der Vergletscherung zu bestimmen, reicht es aus, auf der aktuellen Karte ein Ort zu bestimmen, seine Höhe abzulesen und danach in der maximale Eiszeitkarte zu wechseln und anhand der Isohypse die Höhe der Gletscheroberfläche abzulesen.

Beispiele für Lektion :
A) Mathematik (Differenz suchen)

Definieren der heutigen Höhe

Laden der Karte letzteiszeitlichen Maximum

Differenz zu Gletscheroberfläche vor 24’000 Jahren von 2000 müM zu Chur heute 585müM =1415 m!

 

B) Geschichte

Wo waren die Eiszeiten? Wieso ist die Region Basel während der letzten Eiszeit eisfrei gewesen?

Nunataker: Berge die über die Gletscher hinausragten – wie zum Beispiel die Churfirsten – sind heute sehr gut im Luftbild sichtbar: Sie weisen keine Gletscherschleifspuren auf.

Geografie

Konzept der Höhenlinien erklären zum Beispiel Anhand der durch den Gletscher geformten Drumlin Ruetschberg

Dazu mittels der Messenfunktion das Profil darstellen

profil

Höhenprofil von Golfacher nach Hasenacher

 

Die 3D Funktion hilft ebenfalls, die Höhenlinie zu zeigen: dazu muss zusätzlich die Karte LK 25 hinzugefügt werden, da der Standardhintergrund in 3D keine Höhenlinie hat.

 

Le glaciazioni

Quanto ghiaccio avrei avuto sopra la testa




Weiterbildung zum Einsatz von digitalen Karten an der PH Bern

Digitale Karten und Satellitenbilder im RZG-Unterricht sinnvoll einsetzen

An der PH Bern werden im November und Dezember 2019 zwei Kurse für Lehrpersonen des 3. Zyklus angeboten. Dabei steht, neben anderen Tools, map.geo.admin.ch im Zentrum.

RZG – Digitale Medien: Impulsveranstaltung
Anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen wird aufgezeigt, wie digitale Medien in Geografie, Geschichte und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eingesetzt werden können.

RZG – Digitale Medien: Unterricht planen und durchführen
Anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen wird analysiert und erprobt, wie digitale Medien in Geografie, Geschichte und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eingesetzt werden können. Dieses Angebot baut auf der Impulsveranstaltung “RZG – Digitale Medien: Impulsveranstaltung” auf.

 

 




Unterrichtsidee für Sportleiter: “Selfie-OL-Challange” (Daniel Blättler)

Selfie-Challange als Unterrichtsidee im Bereich Orientierungslauf für Sportleiter (Daniel Blättler)

Link zum Youtube: Link

Text:

Liebe Sportleiterinnen und Sportleiter, liebe Lehrerinnen und Lehrer

Nach rund 10 erfolgreich durchgeüführten Selfie Challenges mit vielen positiven Erfahrungen wurde ich in der letzten Zeit mehrmals gefragt, wie ich eine solche Challenge organisiere. In Folge habe ich mich entschlossen, die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Selfie – Challege von A bis Z zu dokumentieren, damit ich sie allen Interessierten in Form eines Videos zugänglich machen kann. Das Produkt seht ihr hier:

Selfie – Challenges können ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben. Auf der einen Seite kann sehr ähnlich wie bei einem OL mit einer Karte gelaufen werden, wobei beim jeweiligen Posten ein Selfie gemacht wird. Auf der anderen Seite können Challenges gemacht werden, wo Ortskenntnisse benötigt werden oder sogar Dinge gesucht werden müssen. Es können aber auch Selfies von Orten verlangt werde, die erst mit Hilfe der Karte oder Informationen im Gelände gemacht werden können. Als letzte Kategorie sind Fotos möglich, die ortsunabhängig gemacht werden können und rein kreativ sind.

Im vorliegenden Beispiel zeige ich nun das Erstellen einer Challenge für mein U14 – Leichtathletikteam zum Saisonabschluss. Meine Idee war es, dass wir nach einer Velofahrt von Ennetbürgen ins Honegg auf dem Bürgenstock eine Selfie – Challenge machen, die kanpp eine Stunde dauern sollte und bis auf den Bereich Ortskenntnisse alle Komponenten enthalten sollte. Da ich das Gebiet bereits kannte, ist dies mit den online verfügbaren Karten und Luftbildern gut am Computer möglich, weshalb ich nun auf die Bildschirmansicht wechsle. Zunächst lade ich auf map.geo.admin.ch einen geeigneten Kartenausschnitt herunter, den ich in hoher Auflösung in ein Zeichnungsprogramm hereinkopiere. Parallel öffne ich Google Maps für Luftbilder und Street View sowie ein Worddokument für die Postenbeschreibungen.

Nun kann es bereits losgehen. Meine Grobplanung sah vor, eine Runde um die Gigeregg zu machen und dann via Golfplatz retour ins Honegg zu gelangen. Ich suche also nun via Karte, Luftbilder, Fotos und Google Streetview markante Objekte, die sehr wahrscheinlich noch immer am gleichen Ort sind. So wurde ich für den ersten Posten mit einem einzelnen Baum fündig – dieser wird sogleich mit einem Kreis auf der Karte sowie einer Beschreibung im Word festgehalten. Posten 2 – die Röhre auf dem Spielplatz konnte ich via Foto festlegen. Leider sind nur wenige Strassen auf Streetview enthalten – trotzdem fand ich hier mit einem Strassenschild einen geeigneten Posten für den Abschluss des OLs.

So bestimmte ich total 12 Posten, welche ich laufend auf der Karte und im Word eintrug. Vier weitere Posten bestimmte ich schliesslich ohne Eintrag auf der Karte. Einerseits sollten die Athleten kreative Aufgaben lösen, andererseits galt es, die Gigeregg im Gelände zu erkennen. Nach der Nummerierung und dem Übertrag des Textes präsentierte sich die fertige Karte wie folgt.

Die Athleten wurden angewiesen, falls vorhanden ihr Natel mitzunehmen, ich als Leiter hatte nur die Karten farbig auszudrucken und einen Stift mitzunehmen. Durch den Aufstieg mit dem Velo waren die Athleten zu verschiedenen Zeiten auf der Honegg eingetroffen und die Abstände zwischen den Gruppen entstanden ganz natürlich. Ich liess die Gruppen mit 2-4 Personen im Abstand von 3 Minuten laufen, die drei Minuten genügten jeweils als Vorberitungszeit.

Die Punktewertung erkläre ich gleich anhand konkret gemachter Selfies von zwei Gruppen. Ich mache es jeweils so, dass ein erfülltes Selfie mit allen Gruppenmitgliedern 2 Punkte gibt. Ein Selfie, welches unvollständig oder nicht am richtigen Ort ist, gibt einen Punkt. Drei Punkte dagegen kriegen die Athleten für ein besonders kreatives Selfie. Mit dieser Punktebewertung bin ich bisher sehr gut gefahren, sie kann aber je nach Schwerpunkt variiiert werden. Den Aspekt Zeit habe ich so in die Punktewertung einfliessen lassen, dass es für die schnellste Zeit 5 Punkte, dann 3, 2, 1 und 0 Punkte gab. Es ist aber auch möglich, eine Zeitlimite zu setzten und nachher Punkte abzuziehen.

Die Auswertung ist für den Leiter sehr einfach und schnell, da man gemeinsam mit einer Person aus der Gruppe die Fotos durchgeht und sich die Punkte notiert. Das Beurteilen der Selfies mit 2 oder 3 Punkten ist jedoch etwas Übungssache. So kriegt man eine Rangliste, die kurz nach dem Einlauf der letzten Gruppe verkündet werden kann.

Obwohl die Vorbereitung für den Leiter etwas Aufwand bedeutet – ich machte mit Selfie – OLs bisher fast ausschliesslich gute Erfahrungen – sowohl im Verein als auch in der Schule. Die Trainingsform ist sehr variabel einsetzbar – zur Teambildung mit einer neuen Gruppe als lockeres Ausdauertraining oder zum Kennenlernen eines Lagerstandortes.

Danke fürs Schauen des Videos und viel Erfolg beim Ausprobieren 😉 Daniel Blättler

Die Wanderwege von swisstopo auf map.geo.admin.ch:

Weiterführende Informationen:

  • Mehrere Objekte auf die Karte importieren via KML: Link
  • Zeichnen & Messen auf map.geo.admin.ch: Link
  • Meine eigene Karte ausdrucken: Link 
  • Offline und Mobile: Link
  • Velowege und Wanderwege: Link

 

Zudem lässt sich mit einfachen Fitness Trackern von Garmin z.B. über die App die Strecke wie eine Mountainbiketour tracken und kann wahrscheinlich als gpx File exportiert werden und über map.geo.admin.ch importiert werden.

Copyright Image: Garmin Connect (https://connect.garmin.com/)

Garmin Connect

So können Strecken übereinander gelegt werden (z.B. die Strecken unterschiedlicher Tage) und verglichen werden. Bzw. mehere Strecken, dann über die Funktion Share mit Mountainbiketrainingskollegen geteilt werden.

Siehe auch:

Copyright Image: Link

GPX Import in map.geo.admin.ch




“Geodaten bereichern den Schulunterricht” – sCHoolmaps.ch in der Solothurner Zeitung (Artikel vom 25.06.2019)

Geodaten bereichern den Schulunterricht (Thomas Röthlin)

Die Online-Landeskarten des Bundes bieten eine Fülle von ortsbezogenen Informationen. Die Pädagogische Hoch­schule der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW entwickelt daraus Unterrichtsideen – nicht nur für das Fach Geografie.

Virtuelle Zeitreise von 1946 nach 2019. Der rote Regler geht mitten durch den heutigen FHNW-Campus Brugg-Windisch. Screenshot von map.geo.admin.ch

Virtuelle Zeitreise von 1946 nach 2019. Der rote Regler geht mitten durch den heutigen FHNW-Campus Brugg-Windisch. Screenshot von map.geo.admin.ch

© Zur Verfügung gestellt

Herkömmliche Landkarten und Schulatlanten haben einen Nachteil: Sie sind früher oder später veraltet. Im Internet hingegen können Kartendaten à jour gehalten und jederzeit aktuell abgerufen werden. Dies macht sich die Pädagogische Hochschule FHNW zunutze: Sie entwickelt auf der Basis von map.geo.admin.ch, dem Online-Kartenviewer des Bundes, Unterrichtsmaterialien für die Volksschule. Dafür zuständig ist Lorenz Möschler am Institut Weiterbildung und Beratung der Pädagogischen Hochschule FHNW. «Zusammen mit Experten des Bundesamts für Landestopografie Swisstopo und Lehrpersonen filtern wir aus dem umfangreichen Datenmaterial geeignete Themenkarten heraus, aus denen dann Unterrichtseinheiten entstehen», sagt Möschler.
Das Projekt heisst sCHoolmaps – digitale Karten des Bundes für die Schule. Es ist bei imedias, der Beratungsstelle Digitale Medien in Schule und Unterricht der Pädagogischen Hochschule FHNW, angesiedelt. Diese unterstützt Lehrpersonen und Schulen bei der Umsetzung des Lehrplan-21-Moduls Medien und Informatik und bei der Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unterricht.

Für viele Fächer geeignet

Im sogenannten Kartenviewer kann man nach Geoinformationen suchen, die weit über das Wanderwegnetz für die Planung der Schulreise hinausreichen. Neben klassischen Kartendaten wie Bodennutzung oder Höhenprofile können zum Beispiel Erdbebenzonen, die Badegewässerqualität, Lufttemperaturen in Echtzeit, die Verbreitung von invasiven Neophyten oder Standorte von Elektrotankstellen und 5G-Antennen dargestellt werden. Insgesamt stehen über 700 Datensätze zur Auswahl, und die Sammlung wächst stetig.
«Der Kartenviewer eignet sich nicht nur für das Fach Geografie», sagt Lorenz Möschler. In der Mathematik etwa lassen sich Steigungen berechnen, zumal das Tool Messungen zulässt. Und warum nicht in der Hauswirtschaft nachschauen, wo welche Käsesorten mit geschützten Ursprungsbezeichnungen hergestellt werden? Schliesslich kann man virtuelle Zeitreisen unternehmen, wobei etwa der Gletscherschwund eindrücklich sichtbar wird.
Vor kurzem hat Swisstopo als Betreiberin des Portals historische Luftaufnahmen online gestellt. Mit einem Regler lassen sich die Bilder von 1946 und heute übereinanderlegen und eins zu eins vergleichen – Geografie trifft Geschichte. Wie der Vergleich von Luftaufnahmen im Allgemeinen funktioniert, erklärt Möschler in einem Videotutorial.

Virtuelle Zeitreise in Brugg Winsch von 1946 nach 2019, in der Mitte der heutige FHNW-Campus.

 Zusammenhänge verstehen

Im neuen Lehrplan 21 ist die sogenannte Bildung für nachhaltige Entwicklung ein fächerübergreifendes Thema. Schülerinnen und Schüler sollen die Zusammenhänge zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Prozessen verstehen. Zu diesem Zweck arbeitet Lorenz Möschler mit sechs Lehrpersonen an entsprechenden Unterrichtseinheiten – Vorbild ist bestehendes Material über die Renaturierung der Gewässer –, die Ende 2019 parat sein sollen.
Einer davon ist Reto Hugenberg, Geografie- und Geschichtslehrer an der Bezirksschule Bremgarten. Er stellt gerade ein Aufgabenblatt über die Eignung von Hausdächern für die Nutzung von Sonnenenergie zusammen. Mit seinen eigenen Schülerinnen und Schülern nutzt er sCHoolmaps seit mehreren Jahren, «und sie finden es total spannend». Vor allem die Zeitreisen hätten es ihnen angetan. «Wie rasant unsere Infrastruktur gewachsen ist, zum Beispiel mit der Umfahrung Bremgarten direkt vor der Haustür, macht ihnen Eindruck. Die spielerische Art, Karten von gestern und heute zu vergleichen, trägt viel zum Verständnis bei.»
Für Lorenz Möschler ist klar, dass der Einsatz von digitalen Medien im Klassenzimmer an Bedeutung zunimmt und immer mehr Schulen Notebooks oder Tablets anschaffen. Mit der Hardware ist eine Voraussetzung für die Anwendung von sCHoolmaps gegeben. Damit die Webanwendung in breiten Lehrerkreisen bekannt wird, leistet Möschler viel Überzeugungsarbeit: «Die Geodaten sind ein ungeheurer Schatz, und mit sCHoolmaps stehen fertige Ideen für den Unterricht bereit. Es wäre doch schade, wenn dieses Angebot nicht genutzt würde.»
Thomas Röthlin

Im Kartenviewer lassen sich Ladestellen für Elektrofahrzeuge darstellen. In Rot die gerade besetzten Stationen.

Im Kartenviewer lassen sich Ladestellen für Elektrofahrzeuge darstellen. In Rot die gerade besetzten Stationen.

Link zum Artikel 

Zusatz:

zu dem im Artikel erwähnten Layer vom Bundesamt für Energie:

zudem Link auf www.sonnendach.ch vom Bundesamt für Energie




www.geo.admin.ch/edu – Ein einfacher Einstieg in den Kartenviewer des Bundes für die Lehrperson!

Copyright Blogbild: /shutterstock.com Kollage gemischt swisstopo Hintergrundkarte

map.geo.admin.ch für die Lehre! – www.geo.admin.ch/edu

Der Kartenviewer map.geo.admin.ch eignet sich für den Einsatz im Unterricht und in der Forschung. Die Schülerinnen und Schüler lernen auf dem Tool den Umgang mit Schweizer Kartenmaterial und den dazugehörigen Geoinformationen. Solche orts- und raumbezogenen Daten sind in vielen Lebensbereichen von grosser Relevanz. Dies ermöglicht einen sinnvollen Einsatz des Kartenviewers in diversen Bereichen von Forschung und Lehre.

Eine einfache Einführung mit Beispielaufgaben in die Thematik Kartenviewer des Bundes, map.geo.admin.ch, für Lehrpersonen! – Von Geographen und Fachexperten der digitalen Karte (swisstopo) für Lehrpersonen…

© Shutterstock

Link zur Einführung

 

Unterrichtsmaterialien aus einem Pilotprojekt mit den Kantonen Solothurn und Aargau zum Thema Kartenviewer des Bundes!  In diesem Pilot wurde bewiesen, dass map.geo.admin.ch im Unterricht in der Primarstufe einsetzbar ist. Von Lehrpersonen der Primarstufe für Lehrpersonen…

© Shutterstock

Link zu den Unterrichtsmaterialien

 

www.sCHoolmaps.ch – Ein Projekt zur Förderung digitaler Karten des Bundes im Unterricht! Lehrplan 21 konform.  Von Lehrpersonen der Sek 1. und Primarstufe für Lehrpersonen…

Link auf sCHoolmaps.ch

 

Zum Einstieg in map.geo.admin.ch für Schüler und Schülerinnen – die Schatzkarte von swisstopo. SuS lernen spielerisch die Grundfunktionalitäten von map.geo.admin.ch kennen! – Von Lehrpersonen für SuS…

Link zur Schatzkarte

 

Weiterführende Informationen: 

Sehen Sie in folgendem Artikel aus der Neuen Schulpraxis: “Max und Melanie heben den Geodatenschatz” einen simplen Einstieg in map.geo.admin.ch:

Link zum Artikel der Fachzeitschrift

Neu – Artikel in der “Neuen Schulpraxis”: Max und Melanie heben den Geodatenschatz (März 2016)




Unterrichtsentwicklungsprojekt: Bildung für nachhaltige Entwicklung mit den digtialen Karten des Bundes

Am 03.04.19 treffen sich 6 Lehrpersonen mit Experten der FHNW und swisstopo zur Initialisierung eines Projektes, in dessen Rahmen Unterrichtsideen und Unterrichtsvorschläge zu BNE-Themen unter Anwendung von Datensätzen auf map.geo.admin.ch entwickelt, getestet und auf sCHoolmaps.ch veröffentlicht werden.

Wann: 03.04.19 ab 13:30 Uhr
Wo: swisstopo, dem Bundesamt für Landestopografie: Seftigenstrasse 264 – Wabern

Das Projekt will …

  • … konkrete Vorschläge zur Integration von Bildung für nachhaltige Entwicklung in unterschiedlichen Fachbereichen bereitstellen.
  • … BNE als wichtiger Teil einer guten Volksschulbildung stärken, denn BNE kann zu verantwortungsvollen Entscheiden führen und ist deshalb in einer direkten Demokratie zentraler Bedeutung.
  • … BNE als Chance wahrnehmen, kritisches Denken in der Schule zu fördern und somit einen Teil dazu beitragen, wichtigen Anforderungen des 21. Jahrhunderts in der Schule gerecht zu werden.
  • … den sinnvollen Einsatz von digitalen Medien ermöglichen und so Möglichkeiten zur Erarbeitung der Anwendungskompetenzen Medien und Informatik aufzeigen.
  • … weitere Personen auf die wertvollen Datensätze auf map.geo.admin.ch aufmerksam machen.
  • … und last but not least: Weitere Unterrichtsideen auf sCHoolmaps veröffentlichen.

Eine solche Unterrichtsidee kann so aussehen: Renaturierung der Gewässer

 

So läuft es ab:

  • Interessierte Lehrpersonen ab 5. Klasse melden sich für das Projekt an bzw. haben sich bereits angemeldet.
  • Beim ersten Treffen werden Erfahrungen mit map.geo.admin.ch ausgetauscht und Unterrichtsideen skizziert und diskutiert. Das Programm bei diesem Treffen sieht etwa wie folgt aus:Unterrichtsideen und -vorschläge werden individuell entworfen und mit Unterstützung von Experten der PH FHNW und swisstopo ausgearbeitet.
  • Wenn möglich werden die Unterrichtseinheiten mit Schülerinnen und Schülern ausprobiert und allenfalls überarbeitet.
  • Die Unterrichtvorschläge werden auf sCHoolmaps.ch online gestellt.

 

Für Kurzentschlossene ist das Treffen offen. Weitere Informationen über lorenz.moeschler@fhnw.ch oder 032 628 66 86.

 

Link auf Beitrag im geowebforum.ch

 

 

 

 




swisstopo Arbeitsblätter “Karten lesen leicht gemacht” von kiknet überarbeitet

Siehe hierzu diesen – Link




Unterricht mit digitalen Karten: effektiv, intuitiv, zeitgemäss – Workshop an der PH Bern am Mi,13.03.2019 (17-19 Uhr)

Eine Karte sagt mehr als tausend Zeilen.

 

Unter diesem Motto organisierte die PH Bern in Zusammenarbeit mit swisstopo/sCHoolmaps.ch, Esri Schweiz Education und Lehrperson Marcel Engel einen kostenlosen Feierabend-Workshop an der Hochschule. Im Fokus stehen Schlüsselkompetenzen mit digitalen Karten und Daten: erstellen, analysieren und präsentieren im Unterricht.

In kleinen Workshops werden folgende Themen behandelt:

  • Kreative und effektive Unterrichtsszenarien mit digitalen Karten (Marcel Engel: Freies Gymnasium Zürich)
  • sCHoolmaps.ch – Unterrichtsideen mit dem Kartenviewer des Bundes (Lorenz Möschler: imedias)
  • Webbasierter GIS-Einsatz im Unterricht mit ArcGIS Online (Thomas Ingold: Esri Schweiz)
  • schulGIS.ch – Ein Blog von Lehrpersonen für Lehrpersonen (Christian Sailer: ETH Zürich)

Für den individuellen Austausch laden wir euch anschliessend zu einem kleinen Apéro ein. Wir können nur eine beschränkte Anzahl Plätze zur Verfügung stellen. Bitte meldet euch hier bis spätestens 28. Februar 2019 an.

Link zur Anmeldung

Link zum Beitrag im geowebforum.ch

siehe auch:

schulGIS.ch (sek.2)

 




Luftbilder vergleichen: Erklärfilm

Das Vergleichen von aktuellen Luftbildern mit Fotos von früher stellt eine schöne Art dar, landschaftliche und bauliche Veränderungen sichtbar zu machen. Mit „SWISSIMAGE“ der Swisstopo steht ein Datenlayer hochaufgelöster Luftbilder von 1979 bis heute zur Verfügung. Mit der Funktion „Vergleichen“ lassen sich so mit authentischem Material Entwicklungen veranschaulichen. So lässt sich zum Beispiel der Aletschgletscher um 1980 mit der heutigen Situation vergleichen, wobei sehr eindrücklich der Rückgang sichtbar gemacht werden kann. Ebenso lassen sich grosse Bauprojekte wie die NEAT teilweise verfolgen oder die Renaturierung von Gewässern beobachten. Da nicht jedes Jahr von 1979 bis heute von der ganzen Schweiz Luftaufnahmen entstanden sind und in jedem Jahr unterschiedliche Gebiete fotografiert wurden, kann mit dem entsprechenden semitransparenten Datensatz der den Zeitpunkt der Aufnahme hervorgehoben werden. Diesbezüglich ist die Bedienung des Kartenviewers aber nicht sehr intuitiv und deshalb steht ab sofort ein Erklärfilm zur Verfügung, in welchen diese Thematik aufgegriffen und anhand von zwei Beispielen veranschaulicht wird.