E-Learning ETHZ – Die Plattform Omleth & Lernparcours im Freien für die Lehre

image.imageformat.fullwidth.1854155814Die Plattform Omleth hilft Dozierenden, Lernparcours im Freien zu konzipieren und umzusetzen. Sie ist eines von 25 Projekten, die an der ersten Learning and Teaching Fair der ETH Zürich präsentiert werden: Link

Was ist OMLETH?

 

Learning and Teaching Fair (14.11)

Omleth ist eines von 25 Projekten, die an der ersten Learning and Teaching Fair der ETH Zürich vom 14. November gezeigt werden. Mit diesem Anlass, der aus den jährlichen Innovedum-Treffen hervorgegangen ist, will der Bereich der Rektorin Dozierenden eine Plattform bieten, innovative Lehrformen auszuprobieren und sich über ihre Wirkung auszutauschen. So verschieden die Lehrinhalte – 13 Departemente sind beteiligt – so unterschiedlich sind die Projekte, die vorgestellt werden: Sie reichen von Kaffeevorlesungen bis zum Einsatz von Augmented-Reality-Brillen. Darüber hinaus bietet die «Lern- und Lehrmesse» Gelegenheit für einen Ideenaustausch mit Projektleiterinnen und -leitern, Mitgliedern der Lehrkommission, Lehrspezialistinnen und -spezialisten der Departemente, mit Studierenden – und mit anderen Dozierenden.

Keynote:Digital Technology in Education: A Toolbox, not a Magic Lamp – Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld.

Learning and Teaching Fair, 14. November 2018, 16.00 Uhr, ETH Zürich, Hauptgebäude. Weitere Informationen

 

 

Weitere Fragen zu Omleth und der Nutzung in der Lehre an https://christiansailer.ch/




Unterrichtsidee für Sportleiter: “Selfie-OL-Challange” (Daniel Blättler)

Selfie-Challange als Unterrichtsidee im Bereich Orientierungslauf für Sportleiter (Daniel Blättler)

Link zum Youtube: Link

Text:

Liebe Sportleiterinnen und Sportleiter, liebe Lehrerinnen und Lehrer

Nach rund 10 erfolgreich durchgeüführten Selfie Challenges mit vielen positiven Erfahrungen wurde ich in der letzten Zeit mehrmals gefragt, wie ich eine solche Challenge organisiere. In Folge habe ich mich entschlossen, die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Selfie – Challege von A bis Z zu dokumentieren, damit ich sie allen Interessierten in Form eines Videos zugänglich machen kann. Das Produkt seht ihr hier:

Selfie – Challenges können ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben. Auf der einen Seite kann sehr ähnlich wie bei einem OL mit einer Karte gelaufen werden, wobei beim jeweiligen Posten ein Selfie gemacht wird. Auf der anderen Seite können Challenges gemacht werden, wo Ortskenntnisse benötigt werden oder sogar Dinge gesucht werden müssen. Es können aber auch Selfies von Orten verlangt werde, die erst mit Hilfe der Karte oder Informationen im Gelände gemacht werden können. Als letzte Kategorie sind Fotos möglich, die ortsunabhängig gemacht werden können und rein kreativ sind.

Im vorliegenden Beispiel zeige ich nun das Erstellen einer Challenge für mein U14 – Leichtathletikteam zum Saisonabschluss. Meine Idee war es, dass wir nach einer Velofahrt von Ennetbürgen ins Honegg auf dem Bürgenstock eine Selfie – Challenge machen, die kanpp eine Stunde dauern sollte und bis auf den Bereich Ortskenntnisse alle Komponenten enthalten sollte. Da ich das Gebiet bereits kannte, ist dies mit den online verfügbaren Karten und Luftbildern gut am Computer möglich, weshalb ich nun auf die Bildschirmansicht wechsle. Zunächst lade ich auf map.geo.admin.ch einen geeigneten Kartenausschnitt herunter, den ich in hoher Auflösung in ein Zeichnungsprogramm hereinkopiere. Parallel öffne ich Google Maps für Luftbilder und Street View sowie ein Worddokument für die Postenbeschreibungen.

Nun kann es bereits losgehen. Meine Grobplanung sah vor, eine Runde um die Gigeregg zu machen und dann via Golfplatz retour ins Honegg zu gelangen. Ich suche also nun via Karte, Luftbilder, Fotos und Google Streetview markante Objekte, die sehr wahrscheinlich noch immer am gleichen Ort sind. So wurde ich für den ersten Posten mit einem einzelnen Baum fündig – dieser wird sogleich mit einem Kreis auf der Karte sowie einer Beschreibung im Word festgehalten. Posten 2 – die Röhre auf dem Spielplatz konnte ich via Foto festlegen. Leider sind nur wenige Strassen auf Streetview enthalten – trotzdem fand ich hier mit einem Strassenschild einen geeigneten Posten für den Abschluss des OLs.

So bestimmte ich total 12 Posten, welche ich laufend auf der Karte und im Word eintrug. Vier weitere Posten bestimmte ich schliesslich ohne Eintrag auf der Karte. Einerseits sollten die Athleten kreative Aufgaben lösen, andererseits galt es, die Gigeregg im Gelände zu erkennen. Nach der Nummerierung und dem Übertrag des Textes präsentierte sich die fertige Karte wie folgt.

Die Athleten wurden angewiesen, falls vorhanden ihr Natel mitzunehmen, ich als Leiter hatte nur die Karten farbig auszudrucken und einen Stift mitzunehmen. Durch den Aufstieg mit dem Velo waren die Athleten zu verschiedenen Zeiten auf der Honegg eingetroffen und die Abstände zwischen den Gruppen entstanden ganz natürlich. Ich liess die Gruppen mit 2-4 Personen im Abstand von 3 Minuten laufen, die drei Minuten genügten jeweils als Vorberitungszeit.

Die Punktewertung erkläre ich gleich anhand konkret gemachter Selfies von zwei Gruppen. Ich mache es jeweils so, dass ein erfülltes Selfie mit allen Gruppenmitgliedern 2 Punkte gibt. Ein Selfie, welches unvollständig oder nicht am richtigen Ort ist, gibt einen Punkt. Drei Punkte dagegen kriegen die Athleten für ein besonders kreatives Selfie. Mit dieser Punktebewertung bin ich bisher sehr gut gefahren, sie kann aber je nach Schwerpunkt variiiert werden. Den Aspekt Zeit habe ich so in die Punktewertung einfliessen lassen, dass es für die schnellste Zeit 5 Punkte, dann 3, 2, 1 und 0 Punkte gab. Es ist aber auch möglich, eine Zeitlimite zu setzten und nachher Punkte abzuziehen.

Die Auswertung ist für den Leiter sehr einfach und schnell, da man gemeinsam mit einer Person aus der Gruppe die Fotos durchgeht und sich die Punkte notiert. Das Beurteilen der Selfies mit 2 oder 3 Punkten ist jedoch etwas Übungssache. So kriegt man eine Rangliste, die kurz nach dem Einlauf der letzten Gruppe verkündet werden kann.

Obwohl die Vorbereitung für den Leiter etwas Aufwand bedeutet – ich machte mit Selfie – OLs bisher fast ausschliesslich gute Erfahrungen – sowohl im Verein als auch in der Schule. Die Trainingsform ist sehr variabel einsetzbar – zur Teambildung mit einer neuen Gruppe als lockeres Ausdauertraining oder zum Kennenlernen eines Lagerstandortes.

Danke fürs Schauen des Videos und viel Erfolg beim Ausprobieren 😉 Daniel Blättler

Die Wanderwege von swisstopo auf map.geo.admin.ch:

Weiterführende Informationen:

  • Mehrere Objekte auf die Karte importieren via KML: Link
  • Zeichnen & Messen auf map.geo.admin.ch: Link
  • Meine eigene Karte ausdrucken: Link 
  • Offline und Mobile: Link
  • Velowege und Wanderwege: Link



OpenSchoolmaps.ch für die Sek. und Gymnasialstufe (Prof. Stefan Keller, HSR Hochschule für Technik Rapperswil)

Sie hatten schon immer Lust GIS professionel im Unterricht einzusetzen oder mehr über offene Karten und GIS zu erfahren, sich selber eine StoryMap zu basteln mit “offenen” (wahrscheinlich kostenfreien/oder kostenbefreiten) Karten, dann sind Sie bei OpenSchoolMaps genau richtig:

Kennen Sie schon #OpenSchoolMaps – das kleine E-Learning-Projekt zur Förderung offener Karten im Unterricht?

Openschoolmaps.ch

#OpenSchoolMaps ist ein junges Projekt zur Förderung offener Karten im Schweizer Geografie- und Informatik-Unterricht (v.a. Sekundar- und Gymnasialstufe). Dabei werden vornehmlich offene Daten von #OpenStreetMap eingesetzt. Sowohl die Karten und Karten-Daten als auch die Lehr- und Lernmaterialien dazu werden als Open Educational Resource (OER) bereitgestellt, so dass jeder zu ihnen beitragen, sie frei (auch ausserhalb des Unterrichts) nutzen und weitergeben kann und darf. Website: [www.openschoolmaps.ch]

Es ist auch zum Selbststudium für Interessierte und Einsteiger geeignet.

Folgende Arbeitsblätter sind zurzeit verfügbar:

* OpenStreetMap (OSM.org) als Kartenviewer
* OpenStreetMap bearbeiten
* Mit dem Karteneditor uMap einen Lageplan, eine Story-Map oder eine Online-Karte erstellen
* Einführung in QGIS 3 und GIS allgemein

Weitere Unterrichtsmaterialien werden demnächst dazu kommen.

P.S. An der WikiCon 2018 wurde gezeigt, wie man OpenStreetMap Karten in Wikipedia und Wikivoyage einbindet: [Zum WikiCon 2018-Vortrag mit PDF-Download].

Bei Fragen gerne auch an Prof. Stefan Keller (HSR)




www.sCHoolmaps.ch/it nun im Tessin beendet – sehen Sie die Unterrichtseinheiten!

sehen sie die fertigen Unterrichtseinheiten der tessiner Lehrpersonen auf www.schoolmaps.ch/it

header_schoolmaps-IT




Luftbilder vergleichen: Erklärfilm

Das Vergleichen von aktuellen Luftbildern mit Fotos von früher stellt eine schöne Art dar, landschaftliche und bauliche Veränderungen sichtbar zu machen. Mit „SWISSIMAGE“ der Swisstopo steht ein Datenlayer hochaufgelöster Luftbilder von 1979 bis heute zur Verfügung. Mit der Funktion „Vergleichen“ lassen sich so mit authentischem Material Entwicklungen veranschaulichen. So lässt sich zum Beispiel der Aletschgletscher um 1980 mit der heutigen Situation vergleichen, wobei sehr eindrücklich der Rückgang sichtbar gemacht werden kann. Ebenso lassen sich grosse Bauprojekte wie die NEAT teilweise verfolgen oder die Renaturierung von Gewässern beobachten. Da nicht jedes Jahr von 1979 bis heute von der ganzen Schweiz Luftaufnahmen entstanden sind und in jedem Jahr unterschiedliche Gebiete fotografiert wurden, kann mit dem entsprechenden semitransparenten Datensatz der den Zeitpunkt der Aufnahme hervorgehoben werden. Diesbezüglich ist die Bedienung des Kartenviewers aber nicht sehr intuitiv und deshalb steht ab sofort ein Erklärfilm zur Verfügung, in welchen diese Thematik aufgegriffen und anhand von zwei Beispielen veranschaulicht wird.

 

 




Unterrichtsidee: Renaturierung der Gewässer

Die Renaturierung von Flüssen und Bächen ist ein Auftrag des Bundes an die Kantone, welcher eine Aufwertung von Gewässern zum Ziel hat. Die Renaturierung beinhaltet Revitalisierung und Reduktion der negativen Auswirkungen der Wasserkraftnutzung. Revitalisierung bedeutet die Wiederherstellung von naturnahen Gewässern mit ihren charakteristischen Pflanzen und Tieren. Die negativen Auswirkungen von Wasserkraftwerken soll durch den Ausgleich der z.T. stark variierenden Wassermengen vermindert werden. Zudem soll die Fischgängigkeit verbessert werden.

Mehr Informationen dazu auf der Webseite des Bundesamtes für Umwelt BAFU.

Auf dem Kartenviewer können durch den Vergleich von alten und neuen Luftbildern im Datensatz SWISSIMAGE Zeitreise Renaturierungen von Gewässern sichtbar gemacht werden, wie die vier Beispiele zeigen:

Biberenbach bei Biberen, Kanton Solothurn:

Aare bei Rupperswil / Auenstein / Wildegg:

Emmebirne: Vergleich zwischen 1982 und 1998:

Emmebirne: Vergleich zwischen 1998 und 2014:

 

Vorgehen

Die Aufgabe kann sich als Einstieg in Themenbereiche wie „Veränderung der Landschaft“, „Veränderungen durch Strukturwandel“, „Aufwertung von Naherholungsgebieten“ oder „Ökosysteme“ eignen.

  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren nach Renaturierungsprojekten in ihrer Wohngemeinde bzw. ihrem Wohnkanton.
  • Sie suchen auf map.geo.admin.ch Orte der lokalen Renaturierungsprojekte.
  • Sie schauen sich mit der SWISSIMAGE Zeitreise und der Funktion «Vergleichen» die Veränderung vor und nach der Renaturierung an, wie im Beispiel «Biberenbach bei Biberen, Kanton Solothurn» oben gezeigt.
    Wenn die Renaturierung schon etwas länger zurück liegt, lassen sich sogar Entwicklungen und / oder Erweiterungen beobachten, wie in den beiden Beispielen «Emmenbirne bei Aefligen, Kanton Bern» oben gezeigt.
  • Die Schülerinnen und Schüler halten fest, was ihnen zwischen dem «Vor- und Nachher» auffällt bzw. welche Unterschiede sie zwischen dem Gewässerabschnitt vor und nach der Renaturierung erkennen. Die Beobachtungen können zum Beispiel mit den Funktionen «Zeichnen & Messen auf der Karte» direkt im Kartenviewer auf dem neueren Luftbild festgehalten werden.
    Folgende Stichworte können als Beobachtungshilfe dienen:

    • Breite / Durchmesser der Zone
    • Aussehen des Ufers
    • Form des Gewässers
    • Vegetation: Bäume, Büsche, …
    • Steine, Totholz, …
  • Zur Aktivierung bzw. Erhebung des Vorwissens halten die Lernenden ihre Gedanken zu folgenden Leitaufträgen fest:
    • An und in Gewässern leben viele verschiedene Pflanzen und Tiere. Überlege und schreibe auf, ob nach Renaturierung mehr oder weniger Pflanzen und Tiere in dieser Zone leben. Begründe deine Überlegungen.
    • Beschreibe, welchen Nutzen die Renaturierung für Menschen haben könnte.
    • Überlege und notiere, ob die Renaturierung gegen Hochwasser helfen könnte.

 

Wie weiter

An diesen Einstieg anschliessend drängt sich ein Besuch der beobachteten Stelle bzw. eines anderen renaturierten Gewässerabschnittes auf. Die Beobachtungen auf den Luftbildern und die Überlegungen zu den Leitaufträgen können zum Beispiel durch das Erstellen von Fotos und Skizzen bestätigt und erweitert werden.

 

Lehrplan 21

Neben dem Bezug zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung können folgende Kompetenzen aus NMG, NT und RZG bzw. GGS teilweise erarbeitet werden:

NMG 8.1 Die Schülerinnen und Schüler können räumliche Merkmale, Strukturen und Situationen der natürlichen und gebauten Umwelt wahrnehmen, beschreiben und einordnen.
NMG 8.2 Die Schülerinnen und Schüler können die unterschiedliche Nutzung von Räumen durch Menschen erschliessen, vergleichen und einschätzen und über Beziehungen von Menschen zu Räumen nachdenken.
NMG 8.3 Die Schülerinnen und Schüler können Veränderungen in Räumen erkennen, über Folgen von Veränderungen und die künftige Gestaltung und Entwicklung nachdenken.
NT.9.2 Die Schülerinnen und Schüler können Wechselwirkungen innerhalb und zwischen terrestrischen Ökosystemen erkennen und charakterisieren.
NT.9.3 Die Schülerinnen und Schüler können Einflüsse des Menschen auf regionale Ökosysteme erkennen und einschätzen.
RZG/GGS 2.3 Die Schülerinnen und Schüler können die Dynamik in städtischen und ländlichen Räumen analysieren.
RZG/GGS 3.2 Die Schülerinnen und Schüler können wirtschaftliche Prozesse und die Globalisierung untersuchen.
RZG/GGS 4.1 Die Schülerinnen und Schüler können Orte lokalisieren.
RZG/GGS 5.1 Die Schülerinnen und Schüler können Entstehung und Entwicklung der Schweiz erklären.
RZG/GGS 5.3 Die Schülerinnen und Schüler können das Alltagsleben von Menschen in der Schweiz in verschiedenen Jahrhunderten vergleichen.

 

Zudem lassen sich aus den Anwendungskompetenzen Medien und Informatik bzw. informatische Bildung folgende Kompetenzen teilweise erarbeiten:

Handhabung

  • Dokumente so ablegen, dass auch andere sie wiederfinden.

Recherche und Lernunterstützung

  • Mit Hilfe von vorgegebenen Medien lernen und Informationen zu einem bestimmten Thema beschaffen (…).
  • Medien und Daten auswählen, auswerten und als Informationsquelle für das eigene Lernen nutzen (…).
  • Medien für den eigenen Lernprozess selbständig auswählen und einsetzen (…).

Produktion und Präsentation

  • Medien zum gegenseitigen Austausch sowie zum Erstellen und Präsentieren der eigenen Arbeiten einsetzen (…).
  • Grundfunktionen von Geräten und Programmen zur Erstellung, Bearbeitung, und Gestaltung von Texten, Tabellen, Präsentationen, Diagrammen, Bildern, Tönen, Videos und Algorithmen anwenden.



sCHoolmaps Unterrichtseinheiten mit dem Kartenviewer des Bundes – Lorenz Möschler, PH FHNW beim Open Education Day 2018

Link

Open Education Day 2018

Die digitale Karte des Bundes: map.geo.admin.ch

 




Der GEOSchoolDay am 6. und 7. Juni 2018 (BEA Expo Bern) Rekordjahr!

GEOSUMMIT 18

GEOSchoolDay im Rahmen der  Fachmesse GEOSummit 18 am 6. und 7. Juni 2018:

Mit eindrücklichen statistischen Rekorden:

  • 450 Schülerinnen und Schüler
  • 70 Helferinnen und Helfer
  • 40 Lehrpersonen
  • 22 Schulklassen
  • 2 Siegerklassen

Workshops für Lehrpersonen jeden Tag von 13:45 bis 16 Uhr im Raum G6 über der Konferenz!!!:

Raum

Mit der Tram Nummer 9 in 11 Minuten vom Bahnhof Bern zum Messegelände BEA Expo -> kurzer Fussweg von der Tramhaltestelle “Guisanplatz Expo” zum Messegeplände und er Halle 1.3 wo der GEOSUmmit 18 statt findet.

Oder über die Schosshalde mit dem Bus Nummer 40 in 4 Minuten.

Halle1

Bern in map.geo.admin.ch ansehen auf dem SWISSIMAGE (swisstopo) und der alten Dufourkarte:

Der nächste GEOSchoolDay findet unter dem Motto: “Jugendliche entdecken den digitalen Lebensraum!” statt. Bisher fand der GEOSchoolDay schon zweimal erfolgreich im Rahmen des GEOSummit in Bern (2014/2016) statt und einmal in Lausanne (2017). Dieses Mal erwarten wir ca. 450 SuS an 2 Tagen, welche den GEOSchoolDay mit Spielen und Vorträgen aber auch die gesamte GEO Messe (die grösste Ihrer Art in der Schweiz für die Branche) besuchen dürfen. Um auf diese hohe Anzahl an SuS und Lehrpersonen zu kommen sind wir auf Ihr Interesse und Ihre Anmeldungen angewiesen! 

Das übergeordnete Ziel des GEOSchoolDays ist, das Thema Geoinformation und klassische Applikationen in diesem Bereich, sowie Berufsbilder (www.arbeitsplatz-erde.ch) Jugendlichen der gesamten Schweiz spielerisch im Klassenverband (in Form von GeoQuiz etc.) näher zu bringen und den Nachwuchs für die GEO-Branche zu interessieren bzw. auch das Raumbewusstsein zu fördern. Auch map.geo.admin.ch wird wieder mit einem Posten vertreten sein.

Es wird je ein Tagesprogramm für Gymnasien / Kantonsschulen auf Sekundarstufe II und auf Sekundarstufe I angeboten. Link zum Programm: Link

Wann? 06 und 07 Juni 2018

Wo? BERNEXPO AG Mingerstrasse 6, 3000 Bern

WER? Lehrpersonen mit Ihrem Schulklassen bzw. auch interessierte Lehrpersonen ohne Klasse, welche sich in unseren swisstopo Workshop einschreiben und die GEO-Messe besuchen wollen!

Workshops




Drohnen und Schule – Gut zu wissen

Kameradrohnen bieten für die Anwendung im Unterricht einiges Potenzial. Sowohl im naturwissenschaftlichen-technischen Unterricht als auch im Rahmen der informatischen Bildung sind einige spannende Szenarien umsetzbar. Jedoch ist bei der Verwendung von Drohnen einiges zu beachten, vor allem um rechtliche Unannehmlichkeiten vorzubeugen.

Kartenviewer_DrohneVorweg soviel: Drohnen sind grundsätzlich erlaubt und können in der Schule problemlos eingesetzt werden. Doch wie das Sprichwort “Nichtwissen schützt vor Strafe nicht” sagt, gilt es einiges zu beachten. Zudem sieht es so aus, dass in Zukunft alle, die eine Drohne oder ein Flugmodell steuern wollen, eine Art Prüfung absolvieren müssen. Mehr dazu im Artikel der NZZ. Deshalb folgend die wichtigsten Verhaltens- und Sicherheitsregeln zum Umgang mit Drohnen, basierend auf den Bestimmungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL).

Was darf geflogen werden:

  • Drohnen und Flugmodelle unter 30kg sind grundsätzlich nicht bewilligungspflichtig.
  • Wer eine Drohne oder ein Flugmodell mit mehr als 500 Gramm Gewicht betreibt, muss für allfällige Schäden eine Haftpflichtdeckung im Umfang von mindestens 1 Million Franken gewährleisten.
  • Drohnen mit mehr als 500 Gramm Fluggewicht bedürfen einem Zusatz in der Haftpflichtversicherung (ca. 30.- / Jahr).

Wie darf geflogen werden:

  • Sofern der Pilot / die Pilotin jederzeit direkten Augenkontakt zu seinem Flugobjekt hat, dürfen Drohnen und Flugmodelle unter 30kg ohne Bewilligung betrieben werden.
  • Flüge mit Videobrillen sind nur innerhalb der Sichtweite erlaubt, und auch dann nur, wenn eine zweite Person am gleichen Standort wie der Pilot / die Pilotin dabei ist und jederzeit eingreifen kann.
  • Ausserhalb der Sichtweite sind Flüge mit Videobrille bzw. Monitor und / oder mit autonomen Drohnen bewilligungspflichtig.
  • Bei Luftaufnahmen sind der Schutz der Privatsphäre respektive die Vorschriften des Datenschutzgesetzes zu beachten.

Wo darf geflogen werden:

  • Innerhalb von Jagdbanngebieten oder Schutzgebieten für Wasser- und Zugvögel ist das Fliegen von Drohnen ausnahmslos verboten.
  • Luftaufnahmen sind zulässig, sofern die Vorschriften zum Schutz militärischer Anlagen berücksichtigt werden.
  • Über Menschenansammlungenbzw. näher als im Umkreis von 100 Metern von Menschenansammlungen (über 24 Personen auf engem Raum) dürfen Drohnen grundsätzlich nicht betrieben werden.
  • In der Nähe von Flugplätzen bestehen Einschränkungen für Flüge von Drohnen und Flugmodellen. Es ist zum Beispiel nicht gestattet, solche Fluggeräte näher als 5 Kilometer von den Pisten entfernt fliegen zu lassen.
  • Bei grösseren Flughäfen gibt es eine Kontrollzone, die über die 5 Kilometer gehen. Innerhalb dieser Zone dürfen Drohnen maximal 150 Meter hoch fliegen.
  • Allgemein ist eine Flughöhe über 300 Meter nicht zu empfehlen, weil ab 300 Meter manntragende Fluggeräte unterwegs sind, die einer Drohne nicht ausweichen können.
  • Kantone und Gemeinde können ergänzende Einschränkungen für den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen erlassen.

Hier sind die Flugeinschränkungen für Drohnen auf map.geo.admin.ch abgebildet.

Detailliertere Angaben zur Thematik findet sich auf der Seite des BAZL im Artikel “Drohnen und Flugmodelle“.

 

 




Open Education Day – sCHoolmaps.ch auch diesmal wieder dabei! 28.04.2018

sCHoolmaps.ch ist auch dieses Jahr wieder beim OpenEducation Day dabei: siehe Link zum Programm

OFG

Link zur Anmeldung