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Meine Freizeit in meiner Umgebung: Ein Praxisbericht

Die fünfte Klasse aus Buchs (AG) vom Schulhaus Risiacher von Beat Guthauser hat ein kartografischer Porträt ihrer Freizeitorte erstellt. Sie machten sich Gedanken, wo im Ort sie Ihre Freizeit verbrigen. Anschliessend porträtierten sie ihre Freizeitorte in Bild und Text. Nachher erstellten die Lernenden den passenden Kartenausschnitt, zeichneten ihre Freizeitorte ein und fügten Bilder und Texte ein. Die Kinder werden ihre Plakate vor der Klasse präsentieren.

Bei der Arbeit herrschte eine gute Stimmung und die Schülerinnen und Schülern lernten viel Neues, wie einige Aussagen aus der Feedbackrunde zeigen:

Das hat mir Spass gemacht:

– Mir hat Spass gemacht das wir keine 100% Anweisungen hatten und unserer Fantasie freien lauf lassen konnten.

– Mir hat das Einfügen der Bilder spass gemacht . Mir hat alles Spass gemacht .

– Es hat mir Spass gemacht, dass wir eine so tolle Freizeitkarte erstellen konnte

n. Manchmal jedoch hatte ich Probleme, die Bilder einzufügen oder korrekt zu vergrössern.

Was ich gelernt habe:

–  Ich habe gelernt , dass es die Webseite geo.admin gibt , wie man ein PDF in ein Word Dokument  verwandelt , wie man Bilder bewegen kann , wie man Bilder und Textfelder einfügt .

– Ich habe dabei gelernt das es so eine Karte gibt und wie man ein Word Dokument macht und wie man die Bilder den Pc überträgt:)

– Mir hatt am meisten spass gemacht das wir selber arbeiten konnten und das es am schluss dan cool aussehen wird 🙂 :).Mir hatt es nicht gefallen das ich die Kestchen nicht z.B:Rund machen konnte oder sie innen farbig machen konnte 🙁 :(.

Wie schwierig ich die Aufgabe fand:

– Für mich war es relativ einfach für andere wohl nicht.

– Die Aufgebe war eigentlich leicht aber durch technische Schwierigkeiten wurde es erschwert .

– Es war nicht so schlecht aber paar aufgaben habe ich nicht verstanden

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Meine Freizeit in meiner Umgebung

Wozu in die Ferne schweifen? Es ist reizvoll, die Freizeit in der eigenen Umgebung zu verbringen. Schülerinnen und Schüler erforschen Freizeitorte in ihrer Wohnumgebung, halten diese als Text, mit Bildern und auf der Karte fest.

Dieser Artikel wurde revidiert und ergänzt von Dr. Peter Keller, Dozent am Institut für Primarschule, Professur Didaktik des Sachunterrichts an der PH FHNW.

Aufgabenstellungen

  • Gemeinsam wird in einem ersten Schritt diskutiert und z.B. an der Wandtafel festgehalten, was Freizeitorte sind und sein können.
  • Die SuS erkunden ihren Wohnort und tragen auf dem Ortsplan diejenigen Orte ein, wo sie ihre Freizeit verbringen. Zudem fotografieren sie diese, notieren die Aktivitäten und deren persönliche Bedeutung.
  • Die SuS zeichnen ihre Freizeitorte im Kartenviewer ein und speichern diese als PDF ab.
  • Das pdf-Dokument wird in ein Worddokument umgewandelt. Die SuS fügen Texte mittels Textfeldern und Bilder ein und gestalten das Dokument weiter aus zu einem Plakat.
  • Das Plakat wird als pdf-Dokument abgespeichert und im A3-Format ausgedruckt.
  • SuS reflektieren über die Freizeitmöglichkeiten in ihrer Umgebung: Sie vergeben ein Prädikat aus sehr gut – gut – genügend – ungenügend mit einer Begründung und schreiben Wünsche und Verbesserungsvorschläge auf.

Zielsetzungen/Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • können sich in bekannter Umgebung auf der Karte orientieren.
  • erkunden ausserschulische Lernorte.
  • gestalten ihre Freizeitorte mit Text, Bild und als Karte zu einem Plakat.
  • stellen das Plakat in der Klasse vor.

Benötigtes Material für den Unterricht

  • Kopien des Ortsplans

Materialien zur Vorbereitung für die Lehrperson

  • Realienlehrmittel “Leben im Aargau” S. 110,111 Arbeitsblatt 4.8

Weiterführende Ideen

  • Erweiterung für schnelle LernerInnen: Standorte automatisch einzeichnen (mit KML) gemäss der Anleitung von Matthias Giger
  • Plakat vor der Klasse, vor den Eltern, vor Behörden präsentieren
  • Überlegungen anstellen, wie Wünsche und Verbesserungsvlrschläge realisiert werden können. Evtl. Einreichen von Wünschen und Verbesserungsvorschlägen bei den Behörden

Lehrplanbezug

  • Mensch und Raum: Sich orientieren lernen (Schulweg, Schulhaus)
  • Die unmittelbare Umgebung erkunden und sich darin orientieren
  • Sich im Raum bewegen (Quartierplan, Dorfplan)

Würdigung von Dr. Peter Keller

Schöne Verbindung von Karte, Dokumentation vor Ort und persönlicher Auseinandersetzung.

Mehrperspektivischer Zugang zur Erschliessung von Aspekten der Lebenswelt (räumliche, politische, soziologische Perspektive).

MeineFreizeitinmeinerUmgebung
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5033 Buchs – Da wohne und arbeite ich

Hallo zusammen

Ich wohne in Buchs, wo ich an der Mittelstufe unterrichte.
Unter folgendem Permalink ist mein Schulweg eingezeichnet.

Buchs AG

Auch unten nach dem Kommentar von Daniela Brandt
findet sich die Karte mit dem Arbeitsweg als i-Frame.

Buchs ist eine Agglomerationsgemeinde zu Aarau und ist mit der Stadt zusammengewachsen,
wie die folgende Karte zeigt.

canvas 1

Mit Hilfe der Infos zum Layer Gemeindegrenzen, fand ich heraus,
dass die Fläche 523 ha beträgt und die Gemeindegenze 14 710 m lang ist.
Im folgenden pdf ist die Gemeindefläche und die Gemeindegrenze gelb gefärbt.
Der gerade Grenzverlauf im Wald zeigt, wie die Grenze künstlich gezogen wurde,
als im 19. Jahrhundert Buchs und Rohr sich von der Gemeinde Suhr im Streit lösten.

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Herzliche Grüsse aus dem Aargau,

Beat Guthauser