Was weiss der Kartenviewer über meinen Schulweg?

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Die Schülerinnen und Schüler (SuS) lernen die Grundfunktionen des Kartenviewers kennen, in dem sie ihren Wohnort und den Schulweg erkunden.

 

SchulwegSissach

Das Beispiel wurde mit einer 7. Klasse der Sekundarschule Sissach getestet, die aus einem Einzugsgebiet von bis zu 15 km rund um Sissach anreist. Die Unterrichtsidee eignet sich gut als Einstieg für die Arbeit mit dem Kartenviewer.  Die Lernenden erkunden ihre Umgebung mit einer offenen Aufgabenstellung und lernen so die Grundfunktionen des Kartenviewers kennen.

Ziele / Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • können ihren Schulweg mit dem Kartenviewer einzeichnen.
  • können die Messfunktion nutzen, um das Höhenprofil zu generieren.
  • können mit der Zeitreise-Funktion Veränderungen zwischen Wohn- und Schulort beschreiben.
  • können durch die Nutzung von weiteren Datensätzen (z.B. Kulturgüterschutz, Handy-Antennenstandorte, Reisezeit zu Zentren, Bodeneignung für Kulturpflanzen usw.) auf Besonderheiten ihres Wohnortes – bzw. Schulweges hinweisen.

Aufgabenstellung:

  1. Vorwissen aktivieren: Was wissen die Lernenden bereits über ihren Schulweg. In 2-3er Gruppen diskutieren sie zusammen mit anderen aus dem selben Wohnort, was sie über diesen und über den Schulweg bereits wissen.
  2. Austausch im Plenum.
  3.  Die SuS erkunden ohne klare Vorgaben ihren Wohnort und den Weg zur Schule. Im Plenum werden dann die Entdeckungen der Lernenden zusammengetragen. Die SuS erhalten danach den Auftrag, in Partnerarbeit ein Plakat zu erstellen.
  4. Die Lernenden messen ihren Schulweg, erstellen ein Höhenprofil und finden heraus, wie hoch ihr Haus oder ihre Wohnung gelegen ist. Der eingezeichnete Schulweg und das Höhenprofil werden als PDF gespeichert / oder gleich ausgedruckt.
  5. Alleine oder in Partnerarbeit erkunden die SuS weitere Datensätze zu ihrem Schulweg. Die Lehrperson hilft individuell mit Anregungen, falls die SuS überfordert sind.
  6. Die SuS fassen ihre Erkenntnisse auf einem Plakat zusammen. Eventuell drucken sie weitere Karten aus, um die Erkenntnisse zu illustrieren.
  7. Die SuS stellen ihr Plakat im Plenum vor.

Weiterführende Ideen

Anstatt eines offenen Einstiegs illustriert die LP ihren eigenen Schulweg am Beamer, nutzt dabei das Zeichnen&Messen-Werkzeug und zeigt drei mögliche Datensätze, mit denen sich zusätzliche Infos gewinnen lassen. Dadurch verhindert sie, dass die SuS mit dem Kartenviewer gänzlich verloren sind.

Statt auf einem Plakat könnten die SuS ihre Erkenntnisse gleich live am Kartenviewer präsentieren.

Dieses Miniprojekt ist jederzeit ausbaufähig. Doch zuerst möchte ich mal so vorgehen und zu einem späteren Zeitpunkt könnte ich mir  eine grössere Gruppenarbeit mit dem Thema ” mein Wohnort” vorstellen.

Lehrplanbezug

Die Schülerinnen und Schüler…

…können die Lage von ausgewählten Orten mithilfe von Raummerkmalen geografisch charakterisieren (z.B. am Meer, im Alpenvorland, in aridem Gebiet). (zum Lehrplan)

… können verschiedene Karten und Orientierungsmittel zur Beantwortung von Fragestellungen nutzen und auswerten. (zum Lehrplan)

 

map.geo.admin.ch (4) (1)

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1 Comments

  1. Lieber Christoph
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich finde die Aufgabenstellung als Einstieg für die Arbeit mit dem Kartenviewer sehr gut! Am besten, man startet an einem Ort, den man bereits sehr gut kennt. Ich habe mir erlaubt, deine Idee in eine einheitliche Struktur zu bringen. Dabei habe ich einiges umformuliert. Prüfe doch bitte nach, wo ich allenfalls zu vieles hereininterpretiert habe. Es ist wichtig, dass das Beispiel so formuliert ist, wie du es auch durchführst.
    Liebe Grüsse,
    Nicolas

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