Ideenskizze: Standorte automatisch eintragen (mit KML)

Diese Unterrichtsidee nutzt den Kartenviewer um Daten darzustellen. Die Schülerinnen und Schüler sammeln via Telefonverzeichnis Standorte (IKEA, Migros, Ärzte, Spitäler usw.), erstellen mit Hilfe von Tabellenkalkulation ein KML und stellen diese Standorte mit dem Kartenviewer dar. In Kombination mit den bestehenden Datensätze können so kleine Forschungsprojekte initiiert werden. Im Unterrichtsbeispiel versuchten beispielsweise die Schülerinnen und Schüler einen geeigneten Standort für eine neue Migros im Kanton Thurgau vorzuschlagen. Dabei nutzten sie die Daten zur Raumplanung, zum Verkehr und zur Beschäftigungs- bzw. Bevölkerungsdichte. Mit dem KML-Import des Kartenviewers können Koordinaten automatisch dargestellt werden, ohne dass diese von Hand eingezeichnet werden müssen. Da die Herstellung einer KML-Datei nicht ganz einfach ist, enthalten die angefügten Dateien eine Anleitung und entsprechende Werkzeuge. Anleitung: Karten_KML-Import_von_Adressdaten Im wesentlichen sind dazu folgende Schritte notwendig. 1) Adressgewinnung (z.B. mit einem elektronischen Telefonbuch) Webseite: http://tel.search.ch 2) Geocoding der Adressen Webseite: http://www.findlatitudeandlongitude.com/batch-geocode 3) KML-Datei generieren Werkzeug: Excel_Formatumwandlung_fuer_KML_Dateien 4) KML-Datei in Kartenviewer importieren Webseite https://map.geo.admin.ch Beispiel einer Karte: IKEA-Standorte IKEA-Standorte Hinweis: Wenn die KML-Datei von einem lokalen Computer hochgeladen wird, werden die entsprechenden Einträge vom Kartenviewer nicht gespeichert. Nachteil: Die Karte kann nicht einfach via Link weitergegeben werden. Vorteil: Es gibt keine Datenschutzprobleme.   Views All Time3023 Views Today