Meine Freizeit in meiner Umgebung

Wozu in die Ferne schweifen? Es ist reizvoll, die Freizeit in der eigenen Umgebung zu verbringen. Schülerinnen und Schüler erforschen Freizeitorte in ihrer Wohnumgebung, halten diese als Text, mit Bildern und auf der Karte fest.

Dieser Artikel wurde revidiert und ergänzt von Dr. Peter Keller, Dozent am Institut für Primarschule, Professur Didaktik des Sachunterrichts an der PH FHNW.

Aufgabenstellungen

  • Gemeinsam wird in einem ersten Schritt diskutiert und z.B. an der Wandtafel festgehalten, was Freizeitorte sind und sein können.
  • Die SuS erkunden ihren Wohnort und tragen auf dem Ortsplan diejenigen Orte ein, wo sie ihre Freizeit verbringen. Zudem fotografieren sie diese, notieren die Aktivitäten und deren persönliche Bedeutung.
  • Die SuS zeichnen ihre Freizeitorte im Kartenviewer ein und speichern diese als PDF ab.
  • Das pdf-Dokument wird in ein Worddokument umgewandelt. Die SuS fügen Texte mittels Textfeldern und Bilder ein und gestalten das Dokument weiter aus zu einem Plakat.
  • Das Plakat wird als pdf-Dokument abgespeichert und im A3-Format ausgedruckt.
  • SuS reflektieren über die Freizeitmöglichkeiten in ihrer Umgebung: Sie vergeben ein Prädikat aus sehr gut – gut – genügend – ungenügend mit einer Begründung und schreiben Wünsche und Verbesserungsvorschläge auf.

Zielsetzungen/Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

  • können sich in bekannter Umgebung auf der Karte orientieren.
  • erkunden ausserschulische Lernorte.
  • gestalten ihre Freizeitorte mit Text, Bild und als Karte zu einem Plakat.
  • stellen das Plakat in der Klasse vor.

Benötigtes Material für den Unterricht

  • Kopien des Ortsplans

Materialien zur Vorbereitung für die Lehrperson

  • Realienlehrmittel “Leben im Aargau” S. 110,111 Arbeitsblatt 4.8

Weiterführende Ideen

  • Erweiterung für schnelle LernerInnen: Standorte automatisch einzeichnen (mit KML) gemäss der Anleitung von Matthias Giger
  • Plakat vor der Klasse, vor den Eltern, vor Behörden präsentieren
  • Überlegungen anstellen, wie Wünsche und Verbesserungsvlrschläge realisiert werden können. Evtl. Einreichen von Wünschen und Verbesserungsvorschlägen bei den Behörden

Lehrplanbezug

  • Mensch und Raum: Sich orientieren lernen (Schulweg, Schulhaus)
  • Die unmittelbare Umgebung erkunden und sich darin orientieren
  • Sich im Raum bewegen (Quartierplan, Dorfplan)

Würdigung von Dr. Peter Keller

Schöne Verbindung von Karte, Dokumentation vor Ort und persönlicher Auseinandersetzung.

Mehrperspektivischer Zugang zur Erschliessung von Aspekten der Lebenswelt (räumliche, politische, soziologische Perspektive).

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